Eckart Lensch

SPD Mainz solidarisch mit den Opel-Beschäftigten

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Vor den Protesten, die am morgigen Freitag an allen Opel-Standorten geplant sind, betont die Mainzer SPD ihre Solidarität mit den Beschäftigten. „Wir stehen klar an der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, sagte der kommissarische Vorsitzende der Mainzer SPD Dr. Eckart Lensch. „Ihnen gehört unsere Solidarität, und dem Betriebsrat sowie der Gewerkschaft IG Metall gehört unsere Unterstützung. Seit Wochen hören wir Nachrichten, die nichts Gutes erahnen lassen. Nichts Gutes für diejenigen, die in Rüsselsheim arbeiten, nichts Gutes für den Industriestandort Rhein-Main.“

Zuletzt war bekannt geworden, dass die Abteilung für Werkzeugbau in Rüsselsheim geschlossen werden soll. „Die Vorwürfe, die Betriebsrat und Gewerkschaft erheben, wiegen schwer“, sagte Lensch. „Wenn ein Wort wie ‚Vertragsbruch’ fällt, dann ist dies mehr als ein Alarmzeichen. Wir fordern die Konzernspitze auf, ihre Pläne zu überdenken, und vor allem vertrauensvoll mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft zusammenzuarbeiten. Eine solche Kooperation ist in anderen Konzernen eine der Grundlagen des Erfolgs.“

Unter den Opel-Beschäftigten seien viele, die in Mainz lebten. „Was bei Opel in Rüsselsheim passiert, betrifft auch viele Mainzer Familien“, so Lensch. „Das kann die Stadtpolitik nicht kalt lassen. In Rüsselsheim sind viele engagierte und kompetente Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tätig. Sie tragen mit ihren Leistungen erheblich zu dem Erfolg des Gesamtkonzerns bei. Wer das nicht erkennt, handelt nicht nur achtlos den Menschen gegenüber, sondern vergibt auch Chancen für den Unternehmensverbund.