Marc-Antonin Bleicher

Mainzer SPD kritisiert scheidenden Dezernenten: „Vertrauen zerstört“

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Die Mainzer SPD zeigt sich weiter zutiefst empört über das Verhalten des scheidenden Wirtschaftsdezernenten Christopher Sitte (FDP). „Was sich Christopher Sitte herausgenommen hat, zerstört jedes Vertrauen in sein politisches Verhalten“, erklärte der Mainzer SPD-Vorsitzende Marc Bleicher. „Ein gewählter und zur Wiederwahl anstehender Dezernent könnte kaum einen größeren Flurschaden anrichten. Ich nenne das verantwortungslos der demokratischen Öffentlichkeit gegenüber. Der Schaden beschränkt sich nicht auf seine eigene Partei oder auf die Ampelkoalition, die seit fast zehn Jahren erfolgreich zusammenarbeitet. Der Schaden erstreckt sich auf die Stadt insgesamt, und das ist der eigentliche Grund meiner Verärgerung.“

Bleicher begrüßte die Stellungnahmen aus der Mainzer FDP, die die Ampelkoalition in dieser Situation ausdrücklich bestätigt hatten. „Die Koalition mit den Grünen und der FDP sowie der SPD als größtem Partner arbeitet gut und vertrauensvoll zusammen“, erklärte Bleicher. „Die Ergebnisse zeigen sich überall in der Stadt. Ich bin nicht zuletzt im Hinblick auf den vorliegenden Haushalt zuversichtlich, dass diese Arbeit fortgesetzt werden kann. Und sie muss im Dienste der Bürgerinnen und Bürger fortgesetzt werden, das ist die Pflicht der drei Partner.“

In der CDU sieht Bleicher gerade auch auf dem Gebiet der Wirtschaftspolitik keine ausreichende inhaltliche Schnittmenge. Die CDU habe sich der neuen Entwicklung an der Ludwigsstraße verweigert, und sie sei daran interessiert gewesen, das Taubertsbergbad-Grundstück zu verkaufen, anstatt das Bad für die Mainzerinnen und Mainzer zu erhalten.