Wir haushalten wirtschaftlich

Wir wollen nicht auf Kosten nachfolgender Generationen Politik machen, sondern im Sinne dieser. Dazu gehört es auch, keine neuen Schulden zu machen. Seit dem Beitritt zum Kommunalen Entschuldungsfonds im Jahr 2012 hat die Stadt es durch kluges Wirtschaften geschafft, dass vier der letzten fünf Haushalte mit einem ausgeglichenen oder auch positiven Ergebnis abgeschlossen wurden.

Unter anderem hatte im Jahre 2017 der städtische Finanzhaushalt ein Gesamtvolumen von 684,7 Mio. Euro an Ausgaben, wovon rund ein Drittel für soziale Sicherungen ausgegeben wurde. Insgesamt konnten aber zugleich 690,4 Mio. Euro erwirtschaftet werden, was einem Plus von 5,7 Mio. Euro entspricht. Mit diesem vorbildlichen Haushalten ist es möglich geworden, dass rund 89 Mio. Euro an Altschulden innerhalb der letzten sechs Jahre abgebaut wurden.

Aber Investitionen sind notwendig, um die Stadt zukunftsfähig zu machen. Dies gilt für uns auch besonders für die soziale Infrastruktur. Wir haben erstmalig die Zuschüsse an die Träger der Jugendhilfe erhöht. In den Jahren 2015 / 2016 um 2,7 % und 2017 / 2018 um 5,4 %.

Ein tolles Beispiel für kluges Haushalten unter Beibehaltung der sozialen Verantwortung war auch die Entscheidung, das Mainzer Altenwohnheim in städtischer Trägerschaft zu behalten. Die neue Geschäftsführung hat es geschafft, das jährliche Defizit von fast einer Mio. Euro vollständig aufzulösen, ohne dass dies auf Kosten der Heimbewohner oder Mitarbeiter geht.