Wir übernehmen Verantwortung

Die nun auslaufende Wahlperiode war auch geprägt durch den Zuzug vieler geflüchteter Menschen, die entweder vorübergehend oder auch dauerhaft eine Heimat in Mainz gefunden haben. Aktuell leben ca. 1.500 Geflüchtete in den Gemeinschaftsunterkünften. Ohne die Weltoffenheit und Toleranz der Mainzerinnen und Mainzer und ohne das große ehrenamtliche Engagement Vieler, wäre diese Herausforderung nicht so gut zu meistern gewesen. Hierfür allen ein herzliches Dankeschön!

Wir haben es durch unsere Beschlüsse geschafft, die Flüchtlinge dezentral über viele Stadtteile zu verteilen und haben zugleich für ausreichend Sozialbetreuung gesorgt.

Die Einführung der Gesundheitskarte für Geflüchtete war uns ein besonderes Anliegen, da sie Arztbesuche für beide Seiten (Ärzte / Geflüchtete) vereinfacht und einer Stigmatisierung entgegenwirkt.

Unterkünfte, die für Flüchtlinge akquiriert wurden und nun nicht mehr gebraucht werden, wandeln wir um. So ist in die Flüchtlingsunterkunft in der Elly-Beinhorn-Straße eine Interimskita und das Gymnasium Oberstadt eingezogen. Außerdem haben wir in der Housing Area Gonsenheim durch einen Antrag im Stadtrat dafür gesorgt, dass die grüne Struktur des Gebiets erhalten bleibt und bezahlbarer Wohnraum für alle geschaffen wird.