In den vergangenen Tagen wurde unsere Zusammenarbeit auf eine harte Probe gestellt. Nach intensiven Beratungen erklären die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen Mainz, CDU Mainz und SPD Mainz gemeinsam ihren Willen, die politische Arbeit für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger in Mainz fortsetzen zu wollen.
Für Bündnis 90/Die Grünen Mainz betonen die Partei- und der Fraktionsvorsitzende: „Die Wählerinnen und Wähler haben bei der Kommunalwahl einen klaren Auftrag erteilt und dieser gilt weiterhin. Wir sind angetreten, um die Stadt ökologisch und sozial voranzubringen, und diesen Weg werden wir konsequent weiterverfolgen.“
Die Partei- und Fraktionsvorsitzenden der SPD Mainz erklären: „Es ist klar, dass wir weiterhin auf Augenhöhe unseren Beitrag für ein soziales und gerechtes Mainz in der Stadtpolitik einbringen werden. Der Koalitionsvertrag bleibt der Maßstab unseres Handelns.“
Die CDU Mainz stellt klar: „Die Art und Weise unserer Kommunikation zu dem Wechsel hat leider für große Irritationen gesorgt. Uns war und ist die gute Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen wichtig und wir wollen alles dafür tun, verloren gegangenes Vertrauen wieder aufzubauen. Eine Schlammschlacht mit wahllosen Anschuldigungen, die aktuell in diversen Internetportalen kursieren, schadet der Demokratie und ist nicht unser Stil.“
Das Vertrauen innerhalb der Koalition ist durch die jüngsten Ereignisse massiv beschädigt, doch für alle Beteiligten steht fest: Wir müssen zur konstruktiven Sacharbeit zurückkehren. Das Wohl der Stadt hat oberste Priorität.
Für Bündnis 90/Die Grünen Mainz, CDU Mainz und SPD Mainz:
Die Parteivorsitzenden: Teresa Bicknell und Christoph Kozubek, Ludwig Holle, Jana Schmöller und Ata Delbasteh
Die Fraktionsvorsitzenden: Jonas König, Claudia Siebner und Kathleen Herr

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