Gautor und Wohnhäuser

SPD Mainz: Keine Kürzungen beim Wohngeld

Aktuelles 0 | 24. Juni 2026

Die geplanten Kürzungen beim Wohngeld stoßen bei der SPD sowie bei den Jusos und der Arbeitsgemeinschaft 60 plus in Mainz auf Kritik. „Grundsätzlich betrachtet sollen Reformen das Leben der Menschen besser machen, nicht schlechter“, sagten die Co-Vorsitzende der SPD Jana Schmöller, die Co-Vorsitzende der Jusos Emily Frey und die Vorsitzende der AG 60plus Eleonore Fahrbach. „Das gilt erst recht, wenn es um einen Bereich geht, der für die Menschen existenziell wichtig ist: das Wohnen. Viele Menschen müssen einen immer größeren Anteil ihres Einkommens für das Wohnen aufwenden. Mitunter ist der Anteil so groß, dass sie in anderen wesentlichen Bereichen wie etwa der Ernährung Abstriche machen müssen. Das Wohnen braucht deshalb die besondere Aufmerksamkeit der Politik.“

Für Personen mit geringeren finanziellen Möglichkeiten sei das Wohngeld eine wertvolle Unterstützung, die ihnen helfe, im Alltag wirtschaftlich zu bestehen und nicht zu scheitern. „Deshalb bedauern wir die Ankündigung, das Wohngeld zu kürzen“, sagten Schmöller, Frey und Fahrbach. „Wer wenig Geld hat, darf nicht in die Lage gebracht werden, zwischen lebensnotwendigen Bedürfnissen entscheiden zu müssen. Wir appellieren an die verantwortlich Handelnden in Berlin, diese Ankündigung zu überdenken und nicht umzusetzen.“

„In allen Lebensphasen und unter allen Lebensumständen ist Wohnen ein Grundbedürfnis der Menschen – von der Geburt an. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft tragen eine besondere Verantwortung, wenn es um angemessenes Wohnen geht“, sagte Schmöller.  Frey erinnerte daran, dass junge Menschen oft in finanziell schwierigen Situationen in Ausbildung, Studium und Beruf starteten. „Die jungen Leute sind die Leistungsträger der kommenden Jahrzehnte, ihr Start sollte gesichert sein.“ Ältere Menschen erwarteten zu recht eine ausreichende soziale Absicherung, betonte Fahrbach. „Gerade im Rentenalter sollte es keine Existenzsorgen geben.“

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