SPD fordert Bericht zur geplanten vierten Rheinbrücke

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Die SPD-Stadtratsfraktion hat den Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling gebeten, das Thema „weitere Rheinbrücke“ auf die Tagesordnung des Städteausschusses Mainz-Wiesbaden zunehmen, sofern Prüfergebnisse vorliegen. Der Stadtrat hatte in der Stadtratssitzung vom 7. Februar die Verwaltung gebeten in Abstimmung mit der Stadt Wiesbaden nach geeigneten Standorten für den Bau einer weiteren Rheinbrücke zu suchen und diese hinsichtlich einer zeitnahen Realisierung zu prüfen.
„Das Projekt Citybahn zeigt uns, dass große Projekte, die beide Landeshauptstädte betreffen am besten im Gleichklang behandelt werden“, so die Fraktionsvorsitzende Alexandra Gill-Gers, „deshalb ist der Städteausschuss das richtige Gremium um erste Ergebnisse vorzustellen und das Interesse an einer weiteren Rheinbrücke beiderseitig zu eruieren“.
In einem ersten Schritt muss es darum gehen, die grundsätzliche Machbarkeit festzustellen, heißt beiderseits des Rheins Platz für Brückenköpfe und Auf- und Abfahrten zu finden. In einem zweiten Schritt müssen die Auswirkungen je nach Verkehrsträger prognostiziert werden und geschaut werden ob eine solche Brücke zur Entlastung für die Mainzerinnen und Mainzer wird oder gar zu einer Belastung führt. Vorab wird sich die SPD-Stadtratsfraktion nicht auf den Bau einer vierten Brücke bzw. in der Frage ob es eine Auto- eine Fahrrad- oder eine Fußgängerbrücke wird, festlegen.
„Für uns ist klar, dass eine neue, vierte Rheinbrücke nicht zu mehr Autoverkehr durch die Mainzer Innenstadt aus dem Umland oder aus Richtung Hessen führen darf. Für den Bedarf des Landkreises muss eine Brückenlösung außerhalb des Mainzer Stadtgebietes gefunden werden. Während die Mainzerinnen und Mainzer selbst immer weniger Auto fahren, steigen die Zahlen im Landkreis“, so Gill-Gers abschließend.