Corona: Hilfe für Minijobber und Freiberufler

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Viele geringfügig Beschäftigte und Freiberufler, die durch die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus Teile ihres Einkommens oder gar ihr gesamtes Einkommen verlieren, müssen aus Sicht der Mainzer SPD in die geplanten Hilfsprogramme zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen einbezogen werden. „Wer sein Einkommen einbüßt oder absehbar einbüßen wird, darf nicht aus dem Blick geraten“, erklärten Ayse At und Bjoern Witczak. „Gerade in einer Stadt wie Mainz mit ihrer Universität und ihren Kongressen sind viele betroffen, etwa als Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter in der Gastronomie oder der Veranstaltungsbranche. Viele brauchen das Einkommen, das sie hier erwirtschaften, zur Sicherung ihrer Existenz. Ebenso können Freiberufler in existenzielle Not geraten. Hier muss etwas geschehen.“

Die Mainzer SPD fordert Bund und Land deshalb auf, auch diese Personenkreise in die geplanten Hilfsprogramme einzubeziehen. „Je unbürokratischer das geschieht, desto besser“, so At und Witczak.

Weiter begrüßte die Mainzer SPD sowohl die Vorhaben, die Bundesfinanzminister Olaf Scholz vorgestellt hat, als auch das angedachte Programm für Kulturschaffende des rheinland-pfälzischen Kulturministers Konrad Wolf. Langfristig müsse es das Ziel sein dafür zu sorgen, dass alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und alle Freiberufler über eine Absicherung verfügen.