Malu Dreyer Eckart Lensch

Eckart Lensch: „Solidarität beginnt hier, wo wir leben“

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Die Gewerkschaften stellen am diesjährigen Tag der Arbeit aus Sicht des kommissarischen Mainzer SPD-Vorsitzenden Dr. Eckart Lensch zurecht die Solidarität in den Mittelpunkt. „Die Pandemie führt uns neu vor Augen, was wirklich zählt, was wertvoll ist“, erklärte Lensch. „Es kommt auf eine Arbeitswelt an, die die Leistungen der Menschen respektiert und finanziell anerkennt. Denn niemand soll sich mit Applaus begnügen müssen, und alle sollen auf sichere Arbeitsplätze, gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen zählen können. Es kommt auf einen Sozialstaat an, der stark und zukunftsfähig ist. Auf eine Wirtschaft, die erfolgreich und modern ist. Auf einen Klimaschutz, der die Lebensgrundlagen der kommenden Generationen sichert. Auf chancengerechte Bildungsangebote. Auf eine Gesellschaft, der Versuchung einer Spaltung widersteht.

Alles dies sei nicht selbstverständlich und müsse immer wieder errungen und gesichert werden sagte Lensch. „Das geht in unserer demokratischen Gesellschaft nur gemeinsam. Deshalb freue ich mich, dass die Gewerkschaften an diesem 1. Mai die Solidarität als grundlegenden Wert herausstellen. Für viele Menschen hat die Pandemie harte Einschränkungen zur Folge. Umso bemerkenswerter ist die Bereitschaft vieler, Solidarität zu üben, um ihre Mitmenschen zu schützen und zu unterstützen. Nur in einer gemeinsamen Anstrengung kann die Krise überwunden werden, können großen Aufgaben unserer Zeit angegangen werden.“

Lensch betonte, dass jede und jeder einzelne gefragt sei. „Solidarität beginnt hier, wo wir leben, in den Städten und Gemeinden. Sie kennt aber keine Grenzen. Sie ist Teil des Wertegerüsts der Gewerkschaften und der sozialdemokratischen Parteien überall in Europa.“

Das Foto zeigt die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Eckart Lensch bei einer früheren Kundgebung des DGB zum 1. Mai vor dem Rathaus in Mainz.