Eckart Lensch

SPD Mainz an der Seite der Opel-Beschäftigten

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Die Entwicklung bei Opel muss aus Sicht der Mainzer SPD alle alarmieren, denen am Wohlergehen der Beschäftigten und am Erfolg des Wirtschaftssandorts Rhein-Main gelegen ist. „Wir stehen klar an der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, sagte der kommissarische Vorsitzende der Mainzer SPD Dr. Eckart Lensch. „Ihnen gehört unsere Solidarität, und dem Betriebsrat sowie der Gewerkschaft IG Metall gehört unsere Unterstützung. Die jüngsten Nachrichten lassen nichts Gutes erahnen. Nichts Gutes für diejenigen, die in Rüsselsheim arbeiten, nichts Gutes für den Industriestandort Rhein-Main. Wir stehen ausdrücklich zu der Forderung, die Betriebsrat und Gewerkschaft erhoben haben: ‚Keine Zerschlagung, Mitbestimmung und Sicherung der Arbeitsplätze an allen drei Opel-Standorten’.“

Unter den Opel-Beschäftigten seien viele, die in Mainz lebten. „Was bei Opel in Rüsselsheim passiert, betrifft auch viele Mainzer Familien“, so Lensch. „Das kann die Stadtpolitik nicht kalt lassen. In Rüsselsheim sind viele engagierte und kompetente Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tätig. Sie tragen mit ihren Leistungen erheblich zu dem Erfolg des Gesamtkonzerns bei. Wer das nicht erkennt, handelt nicht nur achtlos den Menschen gegenüber, sondern vergibt auch Chancen für den Unternehmensverbund. Wir fordern die Konzernspitze deshalb auf, ihre Pläne zu überdenken, und vor allem vertrauensvoll mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft zusammenzuarbeiten. Eine solche Kooperation ist in anderen Konzernen eine der Grundlagen des Erfolgs.“