Als Politiker, der das Leben in Mainz und das Bild der Stadt geprägt hat, würdigt die Mainzer SPD den verstorbenen ehemaligen Baudezernenten Herbert Heidel. „Herbert Heidel hat der Stadt ein Vierteljahrhundert zuverlässig und engagiert gedient. Er hat seine Pflicht vorbildlich erfüllt und er hat wesentliche Akzente gesetzt, die bis heute wirken. Als Demokrat hat er immer den Dialog gesucht, hat gemeinsam mit seinen Partnerinnen und Partnern in den anderen demokratischen Parteien Kompromisse erarbeitet. Damit hat er viel zum Wohlergehen der Menschen beigetragen. Die Mainzer SPD gedenkt Herbert Heidel in Respekt und dankbarer Anerkennung.“ Das erklärten die beiden Mainzer SPD-Vorsitzenden Jana Schmöller und Ata Delbasteh anlässlich des Todes von Herbert Heidel.
Die SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Kathleen Herr, erinnerte an Heidels Einsatz für den Bau einer neuen Synagoge in Mainz. „Die Synagoge ist ein kulturelles und religiöses Herzstück der Stadt, gestaltet in herausragender Architektur. Die über tausend Jahre zurückreichende jüdische Tradition und das jüdische Leben der Gegenwart finden in diesem Gebäude einen würdigen Ausdruck.“
Herbert Heidel, im rheinhessischen Sörgenloch geboren, war von 1969 bis 1995 hauptamtlicher Dezernent in Mainz. In diesem Amt war er für die Bereiche Planung, Bauen und Sport zuständig. Er starb am 11. Januar 2026 im Alter von 93 Jahren.

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