SPD kritisiert Kürzung der Honorare für Psychotherapeuten

Aktuelles, Partei 0 | 26. März 2026

Die Mainzer SPD wendet sich gegen die geplante Kürzung der Honorare für Psychotherapeuten um 4,5 Prozent ab dem 1. April 2026. „Die Kürzung betrifft Fachleute, die im Gesundheitswesen eine wichtige Leistung erbringen“, sagten die beiden SPD-Vorsitzenden Jana Schmöller und Ata Delbasteh. „Das Vorhaben schwächt einen Sektor, der gestärkt werden müsste. Psychische Erkrankungen können lebenseinschränkend sein und gravierende Folgen bis hin zur Lebensverkürzung nach sich ziehen. Sie sind keine Modeerscheinung, keine Frage des Lifestyles.“

Schmöller und Delbasteh betonten, dass psychische Erkrankungen nicht allein die Patientinnen und Patienten beträfen, sondern zum Beispiel auch die Wirtschaft. Psychische Erkrankungen gehörten zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung. „Ein erfolgreiches Gesundheitswesen und eine vernünftige Gesundheitspolitik liegt also unter anderem auch im Interesse der Wirtschaft. Es geht um eine gute Prävention und eine gute Versorgung im Krankheitsfall. Die ambulante psychotherapeutische Versorgung gehört dazu. Wir appellieren daher an die verantwortlichen Gremien, auf die geplante Kürzung zu verzichten.“

Schmöller und Delbasteh äußerten sich anlässlich einer Kundgebung, die am 26. März 2026 in Mainz stattfinden sollte und sich gegen die Maßnahme wandte.

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