Die Mainzer SPD erklärt sich mit dem Grünen Co-Vorsitzenden Christoph Kozubek solidarisch. Gleichzeitig unterstreicht sie ihr Engagement für eine friedliche und gerechte Gesellschaft. „Wir werden uns an Taten wie die, der Christoph Kozubek zum Opfer gefallen ist, nicht gewöhnen, werden den Tätern und ihren politischen Wegbereitern immer entgegentreten“, erklärten die beiden SPD Vorsitzenden Jana Schmöller und Ata Delbasteh. „Lügen, verbale Attacken auf Personen, Anschläge wie dieser wollen verwirren, verunsichern, zerstören. Sie wollen verächtlich machen und Hass schüren. Wir sagen dagegen: Die Demokratie hat die Mehrheit auf ihrer Seite, sie ist stärker als die Wut, die ihr entgegenschlägt. Das friedliche Miteinander hat die Mehrheit auf seiner Seite, es ist stärker als die Gewalt, der es ausgesetzt ist.“
Die „Allgemeine Zeitung“ hatte am Wochenende über einen Anschlag auf den Grünen Co-Vorsitzenden berichtet, der sich bereits im vergangenen Dezember ereignet hatte. „Viele Politikerinnen und Politiker, die sich in einer demokratischen Partei für das Gemeinwesen engagieren, sind Anfeindungen ausgesetzt“, sagten Schmöller und Delbasteh. „Wir erinnern daran, dass die allermeisten ehrenamtlich tätig sind. Das heißt, sie arbeiten, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten oder zu bekommen. Sie wenden ihre Zeit, ihre Leistungskraft und ihr Geld auf, um etwas für die Allgemeinheit zu tun. Ein Angriff wie dieser ist nicht nur ein Angriff auf eine Person, das ist schlimm genug. Er ist auch ein Angriff auf das, was unser Land seit acht Jahrzehnten zu einem historisch beispiellosen Erfolg geführt hat: auf die Demokratie. Dass wir in Wohlstand, Sicherheit und Frieden leben können, dass wir frei sind und gleichberechtigt mitbestimmen können, verdanken wir unserer Demokratie.“

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