Die SPD-Stadtratsfraktion Mainz zeigt sich besorgt über das geplante Aus für das 365-
Euro-Ticket für Schülerinnen und Schüler. Wie aus aktuellen Berichten hervorgeht, so
das bislang stark subventionierte Angebot eingestellt werden. Das hätte erhebliche
finanziellen Folgen für viele Familien. So würde sich der Preis für die betroffenen Haushalte
nahezu verdoppeln.
Dazu erklärt Erik Donner, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion:
„Das 365-Euro-Ticket ist ein wichtiger Bestandteil für bezahlbare Mobilität und mehr
Teilhabe. Gerade in Zeiten steigender Preise dürfen Familien nicht zusätzlich belastet
werden. Dass nun ausgerechnet bei Schülerinnen und Schülern gespart werden soll,
ist aus unserer Sicht das falsche Signal.“
Die SPD-Stadtratsfraktion spricht sich daher für die Fortführung des 365-Euro-Tickets
aus. Es habe seit seiner Einführung nicht nur zur finanziellen Entlastung beigetragen,
sondern auch einen Impuls für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs gesetzt.
„Wir brauchen mehr Anreize für den ÖPNV und nicht weniger. Wer junge Menschen
früh an Bus und Bahn gewöhnt, investiert in die Verkehrswende von morgen“, so Donner
weiter.
Gleichzeitig setzt die SPD auf Gespräche innerhalb der Stadtspitze, um doch noch
eine Lösung zu finden. Die Finanzierung des Tickets erfolgt über den Betriebskostenzuschuss
an die Mainzer Mobilität, der entsprechend angepasst werden müsste.
„Wir hoffen, dass Finanzdezernent Daniel Köbler und Verkehrsdezernentin Janina
Steinkrüger gemeinsam einen Weg finden, den notwendigen Betriebskostenzuschuss
so anzupassen, dass das Ticket erhalten bleiben kann“, betont Donner.
Die SPD-Stadtratsfraktion sichert dabei ihre Unterstützung zu: „Wir sind bereit, die beiden
Dezernenten bei der Suche nach zusätzlichen Mitteln im Haushalt konstruktiv zu
unterstützen. Für uns ist klar: Bezahlbare Mobilität für junge Menschen und ihre Familien
muss Priorität haben.“

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