Symbolbild: WLAN / Free WiFi

Pilotbetrieb für WLAN-Hotspots in Mainz

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„Es freut uns sehr, dass nun auch die Telekom mit der Schaffung von WLAN-Hotspots auf dem stark frequentierten Gutenbergplatz sowie Bahnhofsplatz kostenlos zugängliche Internetverbindungen nicht nur für alle Mainzerinnen und Mainzer, sondern für alle Personen, die sich dort aufhalten, ermöglicht“, weisen Martina Kracht und Martin Kinzelbach, die beiden stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Stadtratsfraktion, auf einen Gewinn für Mainz nach der Hotspot-Inbetriebnahme im Rahmen des landesweiten „1000 Hotspots für 1000 Kommunen“-Projektes der neuen rheinland-pfälzischen Landesregierung hin.

Die Forderung im Stadtgebiet kostenfreies Internet anzubieten ist ebenfalls in einen gemeinsamen Stadtratsantrag der Ampel-Koalition im September 2013 eingeflossen, der im Stadtrat eine breite Mehrheit fand. Daraufhin wurden Anfang Dezember 2013 12 WLAN-Hotspots in der Mainzer Innenstadt eingerichtet, die den Mainzerinnen und Mainzern sowie Besuchern der Stadt an belebten Straßen und Plätzen ermöglichen, 30 Minuten kostenfrei im Internet zu surfen. Betreiber dieser Hotspots ist Kabel Deutschland.

„Die WLAN-Hotspots spielen im heutigen digitalen Zeitalter nicht nur für junge Leute, die immer und überall online sein möchten, eine wichtige Rolle, sondern bieten gerade auch im kulturellen Bereich eine große Chance, unser schönes Mainz für ausländische Gäste noch erlebbarer zu machen“, erklärt Martina Kracht. „So kann zukünftig beispielsweise an den Informationssäulen für die innerstädtischen Sehenswürdigkeiten zusätzlich ein QR-Code angebracht werden, mit dem in Kombination mit einem stadtweiten kostenlosen WLAN jeder Interessierte sich die dazugehörigen Informationen direkt in seiner Landessprache anzeigen lassen kann.“

Neben kommerziellen Anbietern könne man zudem auf ehrenamtliche Initiativen, wie zum Beispiel das seit Jahren in diesem Bereich stark engagierte „Freifunk Mainz“, setzen. „Gerade nach der, auf Initiative der SPD, mehr als überfälligen Abschaffung der sogenannten Störerhaftung“, erläutert Martin Kinzelbach weiter, „und Mainz als Startpunkt des ‚1000 Hotspots“-Projektes, bietet sich jetzt die Möglichkeit, unsere Stadt durch konsequenten Ausbau als digitalen Vorreiter zu etablieren. Ein erster Anfang in öffentlichen Gebäuden und Plätzen ist gemacht und wir freuen uns über jeden weiteren Standort, der hinzukommt.“