Potential der GFZ-Kaserne zeitnah nutzbar machen

Potential der GFZ-Kaserne zeitnah nutzbar machen

Trotz zahlreicher auf den Weg gebrachter Bauprojekte besteht in Mainz weiterhin ein großer Bedarf an Wohnraum für mittlere und geringe Einkommensgruppen, junge Familien und Studierende. Deshalb ist die SPD-Fraktion verwundert über die Äußerungen des baupolitischen Sprechers der CDU, der sich hinter die Pläne der Bundeswehr stellt, das Gelände der GFZ-Kaserne noch immer nicht freizugeben.

„Ein Umzug in die Kurmainz-Kaserne, wo ausreichend Platz zur Verfügung steht, würde sich endlich positiv für Bundeswehr und Stadt auswirken. Eine Freigabe der Fläche würde der Bundeswehr den Vorteil bringen, dass das Gelände nicht mehr kostenintensiv zu bewachen, zu sichern und zu pflegen wäre“, erklärt Henning Franz, baupolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

„Teile des Geländes werden schon seit Jahren nicht mehr genutzt. Längst hätte hier die Chance von innenstadtnahem, qualitätsvollem und bezahlbarem Wohnraum realisiert werden können. Wir können es uns auch nicht leisten, auf ein solches Potential in der Oberstadt zu verzichten. Es sollte auch dem baupolitischen Sprecher der CDU bekannt sein, dass nach Freigabe und Erwerb des Geländes ein bezugsfertiges Wohnquartier in keinem Fall so schnell zu erwarten ist, wie die Stadt Mainz es eigentlich bräuchte.“

„Es muss doch allen darum gehen, auch der CDU-Fraktion, dass bezahlbares Wohnen auch weiterhin in Mainz ermöglicht werden kann. Die Bundeswehr mit ihren Liegenschaften sollte sich hier ihrer gesellschaftlichen Verankerung auch bewusst werden“, so Franz abschließend.

Bildnachweis: ebertsiedlung.spd-mainz.de