Die Impfnachfrage ist da, aber sie muss bedient werden

eingetragen in: Aktuelles, SPD-Stadtratsfraktion

In einem Brief an den rheinland-pfälzischen Impfkoordinator Daniel Stich haben die Fraktionsvorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Alexandra Gill-Gers und die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion, die Ärztin Dr. Eleonore Lossen-Geißler am Dienstag darum gebeten, zusätzliche Impfangebote seitens des Landes zu prüfen. „Wir haben hier in Mainz erfreulich viele Impfwillige und ausreichend Impfstoff, aber vorübergehend wenige öffentliche Impfangebote, da sollten wir Angebot und Nachfrage unbedingt zueinander führen.“, so Gill-Gers und Lossen-Geißler.

Der Presseberichterstattung war zu entnehmen, dass das Angebot der „Impfrikscha“ am 06. November rege genutzt wurde. „Dass sich über 280 Menschen am vergangenen Samstag haben impfen lassen, obwohl mit viel weniger gerechnet wurde, ist sehr erfreulich, aber auch Aufgabe an uns, das Angebot zu erweitern, denn der Impfbus des Landes ist erst am 17.11. wieder in Mainz. Die angekündigten 500 zusätzlichen landesweiten Impfbus-Termine bis Jahresende sind auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung“, so Lossen-Geißler.

Die SPD-Fraktion ist erfreut darüber, dass die Nachfrage nach Impfungen allen Unkenrufen zum Trotz zum Glück weiterhin hoch ist. „Wir begrüßen deshalb, dass Impfkoordinator Stich und Gesundheitsminister Hoch heute angekündigt haben, dass durch die Einführung von 18 dezentralen Impfstationen, davon 3 in Rheinhessen (u.a. KKM Mainz), die Lücke zwischen der gegenwärtig hohen Impfbereitschaft und der Zeit bis zur flächendeckenden Ausgabe von Boosterimpfungen durch die Hausärzte auf Grundlage einer STIKO-Empfehlung bestmöglich geschlossen werden soll.“, sagen Alexandra Gill-Gers, Fraktionsvorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion und Dr. Eleonore Lossen-Geißler, gesundheitspolitische Sprecherin und Ärztin.