Zum Tod von Herman-Hartmut Weyel: „Mainz verdankt ihm viel“

eingetragen in: Aktuelles, SPD-Unterbezirk

Die Mainzer SPD trauert um den früheren Oberbürgermeister Herman-Hartmut Weyel. „Wir nehmen Abschied von einer Persönlichkeit, die als Oberbürgermeister zehn Jahre lang die Geschicke unserer Stadt geprägt hat“, erklärte der kommissarische SPD-Vorsitzende Dr. Eckart Lensch. „Herman-Hartmut Weyel hat Mainz geprägt. Als er das Stadtoberhaupt war, gewann das moderne Mainz, wie wir es heute kennen, seine Gestalt. Viele Projekte nahmen in dieser Zeit ihren Anfang. Nur beispielhaft verweise ich auf den Fort Malakoff-Park oder die Ansiedlung von DB Cargo, auf das Museum für Antike Schifffahrt oder die Wohnanlage auf dem Kästrich. Zuvor hatte er sich als Umweltdezernent verdient gemacht und in dieser Funktion die Stadt gestaltet.“

Manche Leistungen ließen sich im Rückblick leichter in ihrem ganzen Umfang erkennen, sagte Lensch. „Hermann-Hartmut Weyel war ein analytischer und gleichzeitig kontaktfreudiger und warmherziger Mensch. Er kam bereits mit politischer Erfahrung gewappnet nach Mainz. Nicht nur für seine Amtszeit als Oberbürgermeister, sondern für seine jahrzehntelange politische Arbeit insgesamt lässt sich sagen: Herman-Hartmut Weyel hat erfolgreich im Sinne der Bürgerinnen und Bürger von Mainz gewirkt“, erklärte Lensch. „Er wusste, was für die Stadt und ihre Menschen getan werden musste, und er hat es getan. Er stand vor anderen Aufgaben als seine beiden Amtsvorgänger Franz Stein und Jockel Fuchs. Das erkannt und die städtische Politik darauf ausgerichtet zu haben, ist sein großer Verdienst.“

„Für seine SPD hat Herman-Hartmut Weyel vor seiner Wahl in den Stadtvorstand die Fraktionsarbeit im Stadtrat als Vorsitzender geleitet. Nach Ende seiner Amtszeit als Oberbürgermeister hat er als Vorsitzender seines SPD Ortsvereins Mainz-Ebertsiedlung seine Erfahrungen an die jüngeren Genossinnen und Genossen weitergegeben.“, so Lensch weiter. „So wie er die ganze Stadt geprägt hat, hat er auch in unsere Partei gewirkt. Wir denken an ihn mit großer Dankbarkeit. Unser Mitgefühl gilt heute seiner Frau, seinen Kindern und allen Familienangehörigen.“

Foto: Klaus Benz