Ampelkoalition schafft Voraussetzungen für Schlosssanierung

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Das Kurfürstliche Schloss zu Mainz ist eines der bedeutendsten Bauwerke der so genannten „Deutschen Renaissance“. Doch seit einigen Jahren besteht dringender Sanierungsbedarf. Dank des Mainzer Denkmalnetzwerkes konnte über Spenden gemeinsam mit Mitteln der Stadt mit der Sanierung der Außenfassade begonnen werden. So möchte die Mainzer Ampelkoalition nun nach der Fertigstellung des zweiten baulichen Rettungsweges und der für dieses Jahr anstehenden Sanierung der Giebelfassade am Diether von Isenburg-Flügel die Voraussetzungen für die weitere Sanierung des Schlosses schaffen. Dazu hat die Ampelkoalition einen gemeinsamen Ergänzungsantrag für die Nachtragshaushaltssatzung zur Sitzung des Finanzausschusses, des Haupt- und Personalausschusses und des kommenden Stadtrates eingebracht.

„Es ist an der Zeit, eines der markantesten Aushängeschilder der Stadt mit seiner Fernwirkung wieder zu ertüchtigten sowie mit einem neuen Nutzungskonzept attraktiv und konkurrenzfähig für die nächsten Jahrzehnte zu machen“, erklären die Fraktionsvorsitzenden Alexandra Gill-Gers (SPD), Sylvia Köbler-Gross (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Walter Koppius (FDP) zum gemeinsamen Stadtratsantrag. Eine Machbarkeitsstudie, unter Federführung der GWM Mainz, zur weiteren Schlossnutzung aus dem Jahre 2015 kam zu dem Ergebnis, dass das Kurfürstliche Schloss nach Auszug des römisch-germanischen Zentralmuseums (RGZM) gänzlich als Veranstaltungs- und Seminarzentrum genutzt werden sollte.

„Um nach dem Auszug des RGZM möglichst zeitnah mit der Sanierung, und damit auch der schnellstmöglichen Umsetzung des Konzeptes, beginnen zu können, sollen für das Jahr 2018 Planungsmittel in Höhe von 2,8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden“, so die drei Fraktionsvorsitzenden abschließend.

 

— gemeinsame Pressemitteilung von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP —

 

Bildnachweis: Landeshauptstadt Mainz