Schwimmbad Mombach: Preiserhöhung nicht schön, aber notwendig

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Die SPD-Stadtratsfraktion hält die Preiserhöhung im Mombacher Frei- und Hallenbad für die Zeit der Corona-Pandemie zwar für nicht schön, aber vertretbar. „Die Preiserhöhung ist leider notwendig, um den Bestand des Bades auch in den kommenden Jahren sicherzustellen. Wir dürfen da jetzt nicht nur kurzfristig denken“, so Mareike von Jungenfeld, sportpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion.

Neben den ohnehin ausgebliebenen Einnahmen durch die lange Schließzeit, dürfen nun auch noch deutlich weniger Menschen gleichzeitig ins Schwimmbad. Das führt zu weiteren erheblichen Einnahmeausfällen, die durch die zeitliche begrenzte Preiserhöhung einigermaßen kompensiert werden können. „Das große Engagement des Mainzer Schwimmvereins ist ausdrücklich zu loben. Ohne den Verein gäbe es das Schwimmbad längst nicht mehr. Trotz dieser für die Vereinsverantwortlichen und die Schwimmbadangestellten schwierigen Situation überhaupt einen Schwimmbetrieb aufrecht zu erhalten, ist aller Ehren wert“, so Mareike von Jungenfeld.

Dennoch hält die SPD-Stadtratsfraktion auch die soziale Komponente des Schwimmbadbesuches für wichtig. „Wir würden uns freuen, wenn Kinder mit einer Ferienkarte auch dieses Jahr umsonst ins Schwimmbad können. Wir wollen die Möglichkeit prüfen, dem Verein dafür einen Zuschuss über das „Mainz hilft sofort“-Hilfspaket zur Verfügung zu stellen“, so Mareike von Jungenfeld, sportpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion.