Stadt Mainz stellt 40 Kita-Helfer*innen ein

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Die Mainzer SPD-Stadtratsfraktion zeigt sich erfreut, dass die Stellenausschreibung für die Kita-Helfer*innen auf so positive Resonanz gestoßen ist. Auf Anfrage teilte ihr die Mainzer Stadtverwaltung mit, dass innerhalb von nur zwei Wochen 120 qualifizierte Bewerbungen eingetroffen seien. „Es ist wichtig für die Familien und die Erzieher*innen, dass die Verwaltung so schnell gehandelt hat und das Kita-Personal nun aufgestockt werden kann“, erinnert Jana Schneiß, jugendpolitische Sprecherin sowie stellvertretende Vorsitzende, an die Forderung der SPD-Fraktion vom November 2020 nach Kita-Unterstützungskräften. „Dank der vielen guten Bewerbungen wird die Zahl der neuen Stellen nun sogar auf 40 verdoppelt.“ Es sei sogar eine weitere Einstellungsrunde im Gespräch.
„Die Helfer*innen kommen jetzt genau zur richtigen Zeit“, betont auch Andreas Behringer, Mitglied des Jugendhilfeausschusses und finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. „Denn wenn die Kitas wieder den normalen Regelbetrieb starten und alle Kinder zurückkehren, brauchen sie sofort mehr Personal, um eine strikte Trennung der Gruppen zu gewährleisten.“ Solange die Corona-Pandemie noch nicht überwunden sei, seien die Gruppentrennungen unverzichtbar, um Ansteckungen auf ein Minimum zu reduzieren. Auch das Risiko, von Quarantänemaßnahmen betroffen zu werden, sinke deutlich.
„Kita-Helfer*innen sind eine wertvolle Unterstützung, können und sollen die Erzieher*innen aber selbstverständlich nicht ersetzen“, unterstreichen Schneiß und Behringer die Bedeutung der pädagogischen Fachkräfte. „Daher begrüßen wir, dass das Konzept für die Kita-Helfer*innen gemeinsam mit dem Personalrat als der gewählten Interessenvertretung der Mitarbeiterschaft erstellt wurde.“ Es sei zudem ein großer Erfolg, dass nun Personalrat, Stadtelternausschuss, Sozialverbände und alle relevanten Stadtratsfraktionen hinter den Kita-Helferinnen und -Helfern stünden.
Gemäß Konzept können die Kita-Leitungen selbst entscheiden, ob sie Kita-Helfer*innen benötigen. Ferner können sie gezielt aus den Bewerbungen auswählen. „Wir ermutigen die Kita-Leitungen, diese Hilfe frühzeitig anzunehmen, noch bevor alle Kinder wieder in die Kitas zurückkehren“, so die beiden SPD-Stadtratsmitglieder. Denn gemeinsam mit den vielen anderen Maßnahmen sei die Gruppentrennung in den kommenden Monaten wichtig: „Die Gesundheit unserer Kinder und Beschäftigten ist unser höchstes Gut.“