Der Artikel der AZ vom 18.08.2026 berichtet auf der Grundlage eines Gespräches mit Bernd Herkner, dem scheidenden Direktor des Naturhistorischen Museums Mainz, u. a. über seine Leistungen seit 2019 in den Bereichen der Lagerung von Exponaten, dem Beitrag zum wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der organismischen Biologie, Vernetzung und Digitalisierung.
Die Leistungen von Direktor Herkner gerade in einer Zeit, die durch Corona, den Umbau des Naturhistorischen Museums und die Beherbergung von Exponaten des Gutenberg-Museums geprägt ist, sind hoch anzurechnen. Irritiert zeigt sich die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion allerdings von dem verwendeten Begriff „Kinderbelustigungsstätte“, der das Image des Naturhistorischen Museums prägen würde.
„Das Naturhistorische Museum Mainz mit seiner museumspädagogischen Arbeit in dieser herabsetzenden Weise darzustellen, erachte ich als sehr befremdlich. Museen wie das Naturhistorische Museum Mainz sind Orte der außerschulischen Bildung und dürfen als solche auch Spaß bereiten, ohne dabei verniedlicht und in ihrer wertvollen Arbeit herabgewürdigt zu werden.“, so Sissi Westrich.
Es gibt viele Möglichkeiten, wie sich ein Museum sowohl als Forschungsstätte als auch als außerschulischer Bildungsort profilieren kann. Beides steht nicht im Widerspruch zueinander, sondern kann sich sinnvoll ergänzen. Dem Naturhistorischen Museum ist weiterhin dabei viel Erfolg zu wünschen, nach wie vor pädagogisch fantasievoll und niedrigschwellig Kindern und Familien ein gutes Angebot zu machen.
Pressemitteilung vom 19.08.2026

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