SPD Mainz schlägt Mareike von Jungenfeld und Christian Kanka als Vorsitzende vor

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Die Mainzer SPD soll künftig von einer Doppelspitze geführt werden. Hierfür hat der Vorstand jetzt seine beiden Mitglieder Mareike von Jungenfeld und Christian Kanka vorgeschlagen. Der neue Vorstand wird auf einem Parteitag am 4. Dezember 2021 gewählt.

„Mit Mareike von Jungenfeld und Christian Kanka stellen wir zwei sympathische Persönlichkeiten auf, die politisches Profil, Integrationsfähigkeit und Organisationsstärke mitbringen“, erklärt der kommissarische SPD-Vorsitzende Dr. Eckart Lensch. „Beide verkörpern die Zukunft der Politik in Mainz. In unserer Stadt muss weiterhin mit starker Stimme für sozialen Wohnungsbau und Klimaschutz, für kulturelle Vielfalt und Teilhabe gestritten werden. Dafür steht die Mainzer SPD. Ich bin davon überzeugt, dass der neue Vorstand mit Mareike und Christian an der Spitze sehr gute und konstruktive Vorschläge für ein auch in der Zukunft lebenswertes Mainz erarbeiten wird.“

Lensch selbst, der dem Vorstand seit vielen Jahren angehört und der im Frühjahr kommissarisch den Vorsitz übernommen hatte, wird auf dem Parteitag nicht wieder kandidieren.

Mareike von Jungenfeld gehört seit 2019 dem Mainzer Stadtrat an. Sie ist aktuell Schatzmeisterin der Mainzer SPD. Nach mehrjähriger Tätigkeit in einer mittelständischen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzlei arbeitet die studierte Betriebswirtin seit vier Jahren als Finanzreferentin für die rheinland-pfälzische SPD. Die zweifache Mutter lebt mit ihren beiden Kindern in der Oberstadt.

Der 29-jährige Christian Kanka ist Jurist und seit 2019 direkt gewählter Ortsvorsteher in Mombach. Dort ist er stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins. Zuletzt war Kanka Wahlkampfleiter von Daniel Baldy, der im September das Direktmandat im Bundestagswahlkreis Mainz gewonnen hat und seitdem Bundestagsabgeordneter ist.