Die Mainzer SPD trauert um das Opfer des islamistischen Terroranschlags in Berlin, zeigt sich solidarisch mit der queeren Community und allen Menschen, die sich für Vielfalt, Selbstbestimmung und ein freies Leben einsetzen, und betont die existenzielle Bedeutung der freiheitlichen Demokratie für das Zusammenleben in Deutschland und Europa.
„Der Toten, den Verletzten und ihren Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl“, erklärten die beiden Mainzer SPD-Vorsitzenden Jana Schmöller und Ata Delbasteh. „Was in Mainz bunt und fröhlich begann und endete, blieb Berlin verwehrt. Der Anschlag richtete sich gezielt gegen Menschen, die für die Rechte queerer Menschen, für Sichtbarkeit und für das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben auf die Straße gegangen waren. Sie wurden nicht zufällig Opfer, sondern weil sie Teil einer Gemeinschaft waren, die für Freiheit, Gleichberechtigung und Vielfalt steht und die sich in den letzten Jahren mit einem extremen Kampf gegen ihre Rechte konfrontiert sieht.
Terror zielt auf Menschenleben, und gleichzeitig zielt er auf die Köpfe und Herzen vieler. Er will töten und Angst säen. Für Sicherheit zu sorgen, ist Aufgabe des Staates. Für die Werte unseres Landes einzustehen, ist Aufgabe aller. Gerade jetzt gilt es, der queeren Community unmissverständlich Solidarität zu zeigen und gemeinsam für Demokratie, Freiheit, Menschenwürde und Toleranz einzustehen. Wir stehen an eurer Seite.“

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