Die SPD-Stadtratsfraktion freut sich über die Realisierung des neuen Wohnheims für
Auszubildende auf dem Lerchenberg. „Was wir vor drei Jahren gemeinsam im Stadtrat
angestoßen haben, nämlich in größerem Umfang bezahlbaren Wohnraum für junge
Menschen in Ausbildung zu schaffen, wird jetzt endlich konkret“, so Kathleen Herr,
Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion.
Bereits 2023 hatte der Stadtrat auf Initiative von SPD, Grünen und FDP die Realisierung
eines Azubiwohnheims auf Grundlage des Bund-Länder-Programms „Junges
Wohnen“ gefordert. Ziel war es, bezahlbaren Wohnraum als wichtigen Beitrag zur Stärkung
der dualen Ausbildung und zur Fachkräftesicherung in Mainz zu schaffen. Mit
dem nun geplanten Neubau auf dem Lerchenberg entstehen 288 Appartements mit
insgesamt rund 350 Wohnplätzen. Die öffentlich geförderten Mieten beginnen bei 235
Euro kalt pro Monat.
„Auszubildende müssen die Möglichkeit haben, in der Nähe ihres Ausbildungs- oder
Studienortes zu wohnen. Gerade in einer wachsenden Stadt wie Mainz ist bezahlbarer
Wohnraum ein entscheidender Standortfaktor. Das neue Wohnheim ist deshalb nicht
nur sozialpolitisch richtig, sondern auch wirtschaftspolitisch klug“, betont Herr.
Neben dem Wohnraum entstehen auf dem Gelände auch Nahversorgungsangebote
wie ein Super- und ein Drogeriemarkt. Gleichzeitig setzt das Bauvorhaben auf einen
hohen Energiestandard, erneuerbare Energien und eine langfristige Zweckbindung für
studentisches und ausbildungsbezogenes Wohnen. „Hier wird klimagerechtes, modernes
und dauerhaft bezahlbares Wohnen geschaffen. Das stärkt den Lerchenberg und
ist ein Gewinn für die gesamte Stadt“, so Kathleen Herr.
„Wir freuen uns, dass sich unsere Initiative nun in einem konkreten Projekt niederschlägt.
Das Azubiwohnheim ist ein wichtiger Baustein für eine soziale und zukunftsfähige
Stadtentwicklung in Mainz“, schließt Kathleen Herr.

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