Schaffung bezahlbaren Wohnraums weiterhin höchste Priorität

Schaffung bezahlbaren Wohnraums weiterhin höchste Priorität

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„Für die SPD-Stadtratsfraktion gilt weiterhin das Prinzip ‚Innen vor Außen‘“, kommentiert Henning Franz, baupolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion, die Äußerungen einiger Mainzer Oppositionspolitiker zur kürzlich veröffentlichten Immobilien-Skala der Sparkasse. „Die maßvolle Nachverdichtung innerhalb des Stadtgebietes ist und bleibt die erfolgreichste Alternative, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Dieses Ziel werden wir auch zukünftig mit Nachdruck weiter verfolgen.“

So seien mehr als die Hälfte der bis 2020 geplanten 6500 neuen Wohneinheiten im Mainzer Stadtgebiet bereits umgesetzt beziehungsweise in der Entstehung. Die CDU fordere zwar mehr Wohnraum für Mainz, lehne aber auf der anderen Seite regelmäßig eine maßvolle Nachverdichtung wie beispielsweise in Bretzenheim oder eine konsequente, qualitativ hochwertige Ausnutzung vorhandener Konversionsflächen (Heiligkreuzviertel) ab. „Es freut uns natürlich, wenn sogar Oppositionspolitikerinnen und -politiker, wie die Bretzenheimer Ortsvorsteherin mit ihrer Forderung nach einer besseren Durchmischung, sozialdemokratische Standpunkte vertreten. Aber die Forderung wäre insgesamt überzeugender, wenn ihre eigene Partei dies nicht ständig durch ihre Blockadehaltung bei der Ausweisung neuer Wohnflächen konterkarieren würde, wodurch ein Reihenhaus nicht unbedingt bezahlbarer wird.“

Stattdessen werde die Schaffung eines neuen Stadtteils ohne Rücksicht auf den damit verbundenen Landschaftsverbrauch in einem Naherholungsgebiet und ungeachtet der hohen wirtschaftlichen Belastungen für alle Beteiligten bevorzugt. „Nicht zu vergessen ist die Forderung der CDU, die möglichen Wohneinheiten im Heiligkreuzviertel zu reduzieren und damit zu einer Verknappung des Wohnraums beizutragen! Umso mehr freut es mich, dass sehr bald dort über 1900 neue qualitätvolle Wohneinheiten entstehen und wir im kommenden Stadtrat eine Quote von 25 Prozent für sozialgeförderten und 25% für barrierefreien Wohnraum im Heiligkreuzviertel festschreiben werden. Und das innenstadtnah und nicht auf der grünen Wiese“, so Franz abschließend.